Prinz-Eugen-Energiepark setzt auf Klimaschutzkommune Bad Arolsen

Das Pelletwerk „Prinz-Eugen-Ener­giepark“ im Bioenergiepark Mengeringhausen ist nach dem Verkauf von Juwi an die Entwicklungsgesellschaft Blue Energy  Europe (BE) 2015 um­ gerüstet worden. BE setzt da­ bei ausschließlich auf die Pro­duktion von Pellets und nicht mehr auf Briketts.
Als Juwi das Werk 2012 eröffnete, das seine Prozesswär­me aus dem benachbarten Holzheizkraftwerk bezieht, betrug die Produktivität bei den Pellets pro Jahr 30  000 Tonnen, bei den  Briketts lag die Kapazität bei 15  000 Ton­nen. Doch die gepressten Holzspäne-Quader brachten aufgrund der Konkurrenz von billigerer Ware nicht die er­hofften Einnahmen.
Durch die Umrüstung der Anlage ist das Unternehmen in  der Lage, pro Jahr 70  000 Tonnen herzustellen. Aktuell werden an  365 Tagen 60  000 Tonnen hergestellt, die in Säcken für kleinere Heizanlagen (Anteil: 25 Prozent) oder in Si­lozügen für Großabnehmer­ vertrieben werden. Baumärk­te oder der Holzmarkt Blume in unmittelbarer Nachbar­schaft bieten die Pellets an.
Verarbeitet werden Späne, hauptsächlich aus Sägewer­ken im Umkreis von 80 Kilo­metern, und von Händlern. 400  000 Kubikmeter werden dafür im Jahr verarbeitet.  Er­laubt und für die Festigkeit er­forderlich ist eine Beimi­schung von zwei Prozent (Mais)stärke. 100 Lastwagen rollen pro Woche an. Blue Energy sieht sich in dem Investment bestätigt.
„Der Pelletmarkt ist mit einem Anstieg von 11,36  Prozent beim Absatz ein Wachs­tumsmarkt.“ sagt Stephan Ert­le, Consultant bei BE.

2018-09-05T18:35:08+00:00